Den ganzen Tag waren Botenjungen unterwegs, Sie passierten Den Gasthof in dem Quert saß fast alle 2Std. Sie ritten kleine Weiße Schimmel denen der Schaum vor der Brust stand, so wurden die armen Klepper getrieben.

" Was ist da draußen los?" raunzte der übel gelaunte Kriegsherr, mit seiner viel zu hohen Stimme die arme Schankmaid an.
"Herr, ich weiß es nicht." sagte Sie fast flehentlich und hoffte damit die Aufmerksamkeit des riesenhaften Mannes neben Quert nicht weiter auf sich zu lenken.
Sie stellte den Krug mit rotem,schwerem Rotwein vor den Beiden auf den Tisch.

Sie saßen jetzt schon tagelang an der Stelle, die sie sich ausgesucht hatten um die Nordmänner aufzuhalten.Das gegenüberliegend Ufer,dieses namenlosen Flusses färbte sich langsam schwarz von in Fellen gehüllten Wikingern, wenn die Sonne tief stand ging ein glitzern durch die Ebene. Das Sonnenlicht brach sich auf tausenden Axt Klingen die feinsäuberlich geschärft waren nur um sich in die Häupter seiner Kampfgenossen zu fressen. Im Lager wurde wenig geredet, gescherzt fast gar nicht mehr seitdem die Kunde kam das auch noch Sagenhafte Gefährten sich auf den Weg zu ihrer Heimat gemacht hatte.
Selbst die Nachricht das König Gudfred eines Abends in einen Hinterhalt geritten war konnte die Stimmung nur kurz heben.
"Es sind zuviel", sagte Quert mürrisch zu seinem Saufkumpan. Dieser Koloß von einem Mann war sein Geschworenen Kriegsherr der ihn schon durch viele Schlachten begleitet hatte.
Er grunzte nur etwas unverständliches und wollte gerade der Schankmaid ein unanständiges Angebot machen, als die Tür aufsprang.
" Hier sitzt Ihr, der Burner, braucht eure Truppen, die Nordmänner haben zu entschiedenen Schlag ausgeholt. Es sieht so aus als ob das gesamte Ufer auf der anderen Seite in Bewegung geraten ist.Sie drängen auf die Brücke.!"
Mit einem Schlag war Quert hellwach, er riss das Schwertgehänge von der Wannd nahm den Umhang und trat hinaus in das liebliche Licht eines allzu lauen Spätsommertages. Er holte tief Luft und roch den Metgeruch und den Angstschweiß tausender Totgeweihter. Es sollte der letzte Große Ritt seiner Geschworenen Reiter werden, es waren viele auf edlen Rössern, alle mit vorzüglich geschmiedeten Sachsenklingen. Seine Leute hatten den Kampfplatz vorbereitet, Festungen errichtet die es dem Feind schwer machen sollten an die Schützen zu gelangen. Diese Schützen sollten den Gefiederten Tod über die Barbaren aus dem Norden bringen, während er mit seiner Reiterschar ohne Schutz und Gnade immer wieder von der Flanke aus auf den Feind eindringen sollte.
In den späten Abendstunden fielen die Wikinger über die Festungen her, überall fielen tapfere Soldaten. Die wilde Horde erklomm die Festungen und es sah aus als ob der Burner zuviel wollte. Zu Tausenden überschritten die Krieger die Brücke des immerwährenden Friedens. Die Reiterei trieb die geschundenen Tiere immer wieder in den Feind, doch die Verluste waren hoch, es waren zu wenige die den Großen Bogen sicher führten und Quret wollte schon zum Rùckzug blasen, aber Der Burner sagte, nein haltet stand und zeigte auf die ander Seite der Schlacht. Nun sah ich es, tausende mit dem Eibenbogen in der Hand hatten Stellung bezogen. In diesem Moment wurde es Dunkel und ein sirren Folge, dann ging ein Wanken durch die Reihen der Nordmänner. Sie stolperten Unordnung folgte. Quert begriff und führte seine Schar nun umso härter in die Seite des angeschlagenen Wikingerheeres.
Welle um Welle senkte sich auf die armen Kämpfer nieder und schon begannen sie zu fliehen, erst einzelne und auf einmal strömte der ganze Haufen zurück über die Brücke.

Der morgen graute als die Ritter auf Ihre toten Brüder schauten und erschöpft von ihren Rössern glitten.
Es war nicht der letzte Ritt, aber wieviel können sie noch überstehn.

Kaum kam ein Knappe mit einer Schale kalten Wassers als erneut das Kriegshorn geblasen wurde.

Sie kommen.